Gedenkstätten und Mahnmale

 

Festungen und Festungsanlagen hatten in erster Linie immer militärische Funktionen. Sie wurden gebaut, um Angreifer fern zu halten und später häufig umgenutzt, um Gefangene festzuhalten. Viele Monumente sind daher eng mit einer langen Geschichte kriegerischer Auseinandersetzungen und menschlicher Tragödien verbunden.

 

Heute erinnern Mahnmale, Gedenkstätten und Ausstellungen an die schicksalhaften Wendungen der Vergangenheit. So befindet sich die Stadtruine der Altstadt und Festung von Kostrzyn nad Odra (Küstrin) (PL) noch in demselben Zustand, wie sie 1945 nach den kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen der Dt. Wehrmacht und der Roten Armee hinterlassen wurde.

 

Die befestigte Idealstadt Terezin (Theresienstadt) (CZ) steht weltweit als wichtiges Mahnmal für die Holocaustverbrechen des Zweiten Weltkrieges. Auch Schloss Sonnenstein in Pirna (D), Fort Nr. IX in Kaunas (LIT) und Fort Breendonk in Willebroek (BEL) befassen sich als Mahnmal und Gedenkstätte mit dem Holocaust. Auf die Festung Huy (BEL) kann man mit der Panoramaseilbahn aufsteigen, vor Ort gibt es u.a. das Museum des Widerstands und der Konzentrationslager mit insgesamt 11 Ausstellungssälen.